Wie kann der Wiederaufbau Syriens aussehen?

Der Krieg in Syrien, momentan kaum vorstellbar, wird irgendwann zu Ende gehen. Übrig bleiben wird eine in weiten Teilen in Trümmern liegende Kulturlandschaft. Experten haben nun, im Rahmen der „Denkmal-Messe“ in Leipzig, darüber diskutiert, wie der Wiederaufbau des Landes aussehen könnte.

Schwarzweiß-Bilder von stark zerstörten Stätten wie Raqqa, Palmyra und Zentren wie Aleppo flimmern über die Leinwand. Danach Fotos von Dresden, aufgenommen kurz nach dem 2. Weltkrieg. Es sind kaum Unterschiede zu erkennen, hier wie da: unendlich viele Trümmer. Aus den Nachkriegserfahrungen in Deutschland habe man viel gelernt, erklärt Friederike Fless, die Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts – und könne dies nun für Syriens nutzen.

Das erste ist, dass man nicht erst nach dem Ende des Krieges anfangen sollte, sondern jetzt bereits starten soll. Informationen sammelt und vor allem die syrischen Kollegen in die Lage versetzt, Pläne zu schmieden. Was sind denn Optionen eigentlich? Also man kann eine autofreundliche Stadt herstellen wie Hannover, wo man weitestgehend alte Substanz weggenommen hat und neu aufgebaut hat. Oder man kann sich für München oder Münster entscheiden, wo man sich sehr bewusst an die alte Struktur angelehnt hat und sie wiederhergestellt hat, teilweise.

Denken die Menschen in Aleppo und Raqqa tatsächlich bereits über den Wiederaufbau nach? Ja, sagt Mamoun Fansa vom Verein der Freunde der Altstadt von Aleppo.

 

Wiederaufbau in Syrien:

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