Was wirklich zählt

In der so genannten bürgerlichen Mitte breiten sich seit einigen Jahren Vorurteile gegen Minderheiten aus. Einerseits. Auf der anderen Seite werden es immer mehr, die sich freiwillig und ohne Bezahlung für andere engagieren. Sie helfen türkischstämmigen Schülern bei ihrem Abschluss oder stehen Sterbenden bei. Davon handeln die beiden Reportagen von Michael Kraske, die soeben vom Rhein-Kreis Neuss mit dem Journalistenpreis "Pro Ehrenamt" ausgezeichnet wurden.

Von Michael Kraske

Ein Lächeln huscht über das gütig gealterte Gesicht von Gertrud, als ihr Hörgerät endlich die hellen Glockentöne erfasst. Rita Szeibert beugt sich zu der alten Dame vor, die bald 102 Jahre alt wird, dreht an der kleinen Spieldose und erklärt mit weicher Stimme, sie habe das alte Spielzeug mitgebracht, weil Gertrud doch so gern Musik möge. Die dreht nun selbst daran, einen Moment lang verzaubert, bevor sie sich in den Sessel zurück fallen lässt und hörbar ausatmet. Sie kann zwar noch selbst Treppen steigen, aber die Kraft schwindet, auch bei den kleinen Freuden, die ihre Besucherin ihr macht.

Rita Szeibert kommt seit zwei Jahren in das Alten- und Pflegeheim Ebenhausen, das südlich von München erhaben auf einem Hügel thront wie ein vornehmes Kur-Hotel, mit einer überwältigenden Aussicht auf die Alpen. Ein betörend schöner Ort. Für Gertrud und die anderen Bewohner die letzte Station ihres Lebens. Nach dem Heim kommt nichts mehr. Hier begleitet die 56-Jährige Sekretärin alte Menschen beim Sterben, hält deren Hand, betet und singt mit ihnen, schweigt oder geht raus, je nachdem, was die Sterbenden signalisieren. Mit einem Blick, einem Händedruck oder indem sie sich abwenden. Hospizdienst erfordert, selbst schwache Regungen sensibel zu deuten und entsprechend zu reagieren.

Sterben ist die letzte Intimität des Lebens

Gertrud ist eigentlich noch kein Hospizfall, dafür ist die betagte Frau noch zu gesund. Eine Regel besagt, dazu werde man erst, wenn der Tod innerhalb von drei Monaten zu erwarten ist. Aber das ist nur eine Richtlinie. Der Tod hält sich nicht an Prognosen, kommt früher oder später als erwartet. Zu einigen Bewohnern wird Rita Szeibert erst Stunden vor dem Tod von Angehörigen oder dem Personal gerufen, wenn Gespräche schon nicht mehr möglich sind. Gertrud aber besucht sie schon seit einer Weile. Sie weiß, dass die alte Frau sechs Geschwister hatte, von denen sie immer wieder erzählt. Ulrike Prölß, die Leiterin des Heims, sieht einen großen Vorteil darin, einen eigenen Hospizkreis von sechs Ehrenamtlichen zu haben, die ausschließlich für Heimbewohner da sind: „Die Hospiz-Betreuer können dadurch schon früh eine Beziehung zu Bewohnern aufbauen, wenn die das wünschen“. Sterben ist die letzte Intimität des Lebens. Da wollen viele nur sehen, mit wem sie vertraut sind, wenn überhaupt.

Daher schaut Rita Szeibert schon jetzt immer mal wieder bei Getrud vorbei, an deren Wänden Fotos und Kinderzeichnungen davon erzählen, dass die Oma und Uroma von der Familie nicht vergessen wurde. „Sie haben wieder die schöne Bernsteinkette um“, bemerkt Frau Szeibert und befühlt ehrfürchtig das filigrane Schmuckstück. Die sei von ihrem Mann, berichtet Gertrud stolz, dann seufzt sie: „Hilft alles nix.“ In den drei Worten schwingt sicher Trauer um den verstorbenen Gatten mit, die verstorbenen Geschwister, um alles, was sie schon zurück lassen musste, aber nicht nur. Darin kommt auch die Haltung zum Ausdruck, das Unausweichliche zu akzeptieren, nicht mit dem Schicksal zu hadern. Einer dieser kleinen Sinnsprüche, die sie immer wieder einstreut und die ihre Besucherin oft hört, wenn sie Heimbewohnern zuhört. „Die Erfahrung, die mir die alten Menschen schenken, ist eine enorme Bereicherung für mich“, sagt sie, von überbordender Mimik bekräftigt. Es sei ein Geben und Nehmen.

Sanft und grausam

Wenn Rita Szeibert ihren Bekannten davon erzählt, dass sie in ihrer Freizeit im Hospizdienst arbeitet, rücken einige reflexhaft von ihr ab. Als sei der Tod etwas Ansteckendes. Irgendwann stand das Thema für sie an, sagt sie, ganz ohne Anlass. Die Gewissheit, dass sie selbst und die Eltern sterben werden. Sie war neugierig, hatte viele Fragen, begann die einjährige Ausbildung, danach wollte sie ihr Wissen dann auch anwenden. Dieser Prozess führte sie nach Ebenhausen. Während einer intensiven Betreuung in der akuten Sterbephase kommt sie manchmal schon ganz früh, vor ihrer Arbeit im Pressebüro, nach Feierabend noch mal und an den Wochenenden auch. Ihre beiden Kinder sind erwachsen, sie fragen die Mutter nicht, warum sie so viel Zeit mit Sterbenden verbringt. Für die Jungen ist der Tod zumeist etwas, das nichts mit ihnen zu tun hat. Frau Szeibert behelligt ihre Kinder nicht mit ihren Erlebnissen. Nicht mit dem sanften Einschlafen, das sie beobachtet, nicht mit dem grausamen Tod und dessen widerlichen Gerüchen.

Nicht jeder eignet sich für den Dienst zwischen Leben und Tod. Heimleiterin Ulrike Prölß sagt, es gebe Menschen, die für diese schwierige, hochsensible Aufgabe wie geschaffen seien, weil sie von Beginn an intuitiv das Richtige tun. Sie meint Menschen wie Rita Szeibert. Deren Melodie in der Stimme voller Wohlwollen ist, ohne aufgesetzt zu wirken. Mimik und Körpersprache der zierlichen Frau verraten, dass sie ganz bei Gertrud ist. Die fühlt sich sichtbar wohl an ihrer Seite, genießt die volle Aufmerksamkeit, muss immer wieder lachen.

Emotionaler Balance-Akt

Wer in den Hospizdienst eigene Sorgen mitbringt oder mit den Gedanken woanders ist, braucht eine Auszeit. Der Besuch bei den Alten muss Bedürfnis sein, nicht bloß Pflichterfüllung. Wer nur seine Zeit absitzt, wäre besser gar nicht gekommen. Das gilt besonders für die letzten Stunden, wenn sich Sterbende auf sich besinnen. Wenn Worte fehlen und Schmerzen quälen. Dann muss Rita Szeibert erspüren, wie viel Nähe und Berührung, wie viel Abstand und Alleinsein erwünscht ist. Ein emotionaler Balance-Akt.

Weil sie sich auf die einlässt, die sie für letzte Wochen, Tage und Stunden hinzu bitten, öffnen sich ihr die betreuten Menschen. Bevor es zu Ende geht, richtet sich der Blick auf das Wesentliche. Die Begleiterin ist dabei, wenn Sterbende bereuen und hadern, wenn sie Familiengeheimnisse Preis geben oder sich die Erkenntnis eines langen Lebens in wenigen Sätzen verdichtet. Hospizbetreuer werden für kurze Zeit zu engen Vertrauten und Geheimnisträgern. Diese Erfahrung macht auch Christine Walz, die den Hospizkreis leitet: „Manche denken dann zum Beispiel an ihre große Liebe. Wäre ich mit dem anderen Mann glücklicher gewesen? Aber dann schwenken sie wieder um aufs Pragmatische: Ich hatte einen guten Mann, das hat schon gepasst.“ Diese Haltung sei typisch für die Kriegs-Generation: Die Dinge zu nehmen, wie sie kommen. Das Beste draus zu machen. Davon könnten die Jüngeren durchaus lernen. Nicht immer auf das zu gucken, was fehlt. Zufrieden zu sein mit dem, was man hat.

Das Ungesagte lastet auf der Seele

Was vor dem Tod auf der Seele brennt, ist Unerledigtes, Aufgeschobenes. Rita Szeibert erinnert sich an den Arzt, der Familie und Kinder hatte, aber nicht zur Ruhe kommen konnte, bevor nicht etwas aus der Welt geschafft war: ein Umschlag. Der sollte vor seinem Tod unbedingt vernichtet werden. Rita Szeibert hat das für ihn in Absprache mit den Angehörigen veranlasst. „Das hat ihn so gepeinigt“, erinnert sie sich, „die Nachricht über die Vernichtung war für ihn eine unglaubliche Erleichterung.“ Der Beruf beschäftigt Männer stärker als Frauen. Für die meisten aber dreht sich im Sterbebett alles um Ehe und Familie. „Da kommt alles wieder hoch“, sagt Rita Szeibert, „womit sie am Ende hadern, sind Familienbeziehungen.“

Nie wird sie die Frau vergessen, die dreißig Jahre lang keinen Kontakt zu ihrer Tochter hatte. Nichts wünschte sich diese Mutter mehr, als noch einmal ihre Tochter zu sehen. Rita Szeibert machte sich auf die Suche, fand die Tochter und versuchte, sie zu einem letzten Besuch zu bewegen. Die Tochter lehnte ab. Frau Szeibert wies darauf hin, dass diese Chance zu einem versöhnlichen Abschied bald für immer verloren sei, aber es half nichts. Was genau zwischen Mutter und Tochter vorgefallen war, weiß sie nicht. Aber sie weiß, wie schwer das Zerwürfnis bis zuletzt auf der Sterbenden gelastet hat.

„Die Mutter war sehr, sehr traurig“, erinnert sich die Sterbebegleiterin. Schließlich habe sie akzeptiert, dass dieser letzte, ihr einziger Wunsch, unerfüllt bleiben würde. Wenige Tage später sei sie gestorben. „Das war für mich ein einschneidendes Erlebnis, aus dem ich eine Konsequenz gezogen habe“, sagt Rita Szeibert, „bereinige Streit oder Probleme schnell, man weiß nie, wie viel Zeit einem bleibt.“ Sie hat daraus gelernt, vor allem anderen das Verhältnis zu den eigenen Kindern zu klären, sich stets auszusprechen, so lange es noch geht: „Ungeklärte Probleme in der Familie sind ein ganz schlimmer Ballast, den man auf den letzten Metern trägt.“

Ein kostbarer Erfahrungsschatz

Aus fremden Fehlern lernen zu dürfen – das allein ist ein Nebeneffekt, der den Einsatz lohnt. Aber Hospizdienst ist nicht nur traurig und beschwerlich. Gemeinsam wird viel gelacht, und die langen Biographien mit ihren Wendungen und Wirrungen, in die Rita Szeibert blicken darf, erscheinen ihr oft wie ein kostbarer Erfahrungsschatz. Die 93-Jährige Maria lernte sie kennen, als deren Zimmernachbarin starb. Maria fragte, ob sie denn auch mal so umsorgt würde, wenn es bei ihr so weit sei. Seitdem kriegt sie regelmäßig Besuch von Rita Szeibert. Die Frauen sitzen an einem Tisch im sonnengefluteten Wintergarten, die Alpen hinter dem Fenster wie eine Foto-Tapete. Maria trägt eine weiße Bluse und streicht sich versonnen durchs Haar, die Geste einer jungen Frau. Ihre Besucherin stellt kurze, direkte Fragen, sie trifft den richtigen Ton, der Maria zum Reden bringt.

Krieg, Trennung, erfüllte und unerfüllte Liebe

Das Gespräch pendelt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Kriegserlebnissen und Erinnerungen an unvergessliche Wanderungen in der Sächsischen Schweiz. Maria erzählt, dass sie mit Mitte 30 schwer krank war. Ein Wendepunkt in ihrem Leben. Denk endlich mal an dich, habe sie sich da vorgenommen. Damals habe sie sich Optimismus verordnet: „Meine andere Seite, die keine Zuversicht hatte, die hab ich weggeschmissen.“ Alles Böse und Schlechte, sagt Maria, hatte auch sein Gutes. In kurzer Abfolge sprudeln erfahrungsgetränkte Weisheiten, als lese sie aus einem Buch voller Sinnsprüche vor.

Vor kurzem hat sie Post von einer Ur-Enkelin bekommen, die derzeit für einen Schüleraustausch in Australien ist. „Erfahrung muss jeder selbst machen“, sagt Maria, „manchmal ist die nicht gut, aber sie ist immer ein Ausrufezeichen!“ Es folgt eine Portion Selbstkritik. Ja, gibt Maria zu, manchmal hänge sie durch, aber es gebe Schlimmeres. Die großen und kleinen Fehler, die Rita Szeibert aus diesen Gesprächen heraus hört, lassen sie gnädiger mit eigenen Schwächen umgehen: „Wir sind nicht perfekt gemacht. Irrtümer sind im Leben eingebrannt und Korrekturen erwünscht.“ Die autobiographischen Kurzgeschichten, die sie bei den Alten hört, handeln von Krieg, Trennungen, erfüllter und unerfüllter Liebe, von Ausweglosigkeit und neuer Hoffnung. Die skizzierten Wege verliefen selten gerade, aber sie fühlen sich am Ende trotzdem oft gut an. Sie helfen zu verstehen, dass ein Leben nicht perfekt sein muss, um als reich empfunden zu werden.

Der Tod kann kommen

Innig halten die beiden Frauen ihre Hände, beinahe wie Freundinnen. Maria veredelt ihre kurzen Anekdoten weiter mit Merksätzen: Wir beißen uns durch. Man kann nicht alles haben, was man möchte. Man darf die Ansprüche nicht oben anstellen. Und dann, mit fester Überzeugung: „Man muss danke sagen können innerlich. Wenn nicht, nimmt man es für selbstverständlich.“ In einer halben Stunde die Philosophie eines ganzen Lebens: Demut, Bescheidenheit, Offenheit für das Unerwartete und Dankbarkeit für das eigene, kleine Glück. Klingt einfach, für viele ist das unerreichbar. Kurz streift Maria das Thema Sterben, erzählt von ihrem Platz auf dem Friedhof von Baierbrunn. Das soll wohl heißen: Der Tod kann kommen. Aber bitte nicht sofort: „N´ bissl will ich noch, solange ich mich noch bewegen kann.“ Ein Schreckgespenst ist der Tod für sie nicht.

Am Sterbebett erlebt Rita Szeibert beides: Angst und Zuversicht, Festhalten und Loslassen. Da war die Frau, die nicht sterben wollte, die ihre Hand umklammerte, starr vor Angst, als könne sie so das Leben festhalten. Aber da war auch der beinahe spirituelle Moment bei jener, zu der sie erst gerufen wurde, als die schon nicht mehr sprechen konnte. Rita Szeibert las und sang für die gläubige Frau, die früher wohl sehr kreativ und musikalisch gewesen war. Jetzt war ihr Körper zerbrechlich, aber sie ruhte bis zuletzt in sich. „Ihr Sterben war ein Hinüberschweben mit einem Blick in die Ferne“, erinnert sich die Hospiz-Betreuerin, „fast als wolle sie mir zeigen: es ist schön, da hin zu gehen.“

Sie versucht, die Frage nach dem Geheimnis dieses berührend sanften Sterbens zu beantworten. Die Frau sei wohl sehr beliebt gewesen, bis zum Schluss kamen sogar die Enkelinnen. „Sie muss sehr klar mit sich gewesen sein“, vermutet Rita Szeibert, „wenn man mit sich im Reinen ist, mit den wichtigen Dingen, dann ist das sehr tröstlich. Sie wurde bis zum Schluss von menschlicher Liebe und Wärme getragen.“ Wem das Leben die urmenschlichen Bedürfnisse nach Liebe und Geborgenheit geschenkt hat, kann sich offenbar leichter auf den Weg machen.

Glücklich, wer das Leben auskostet

Nach einem Abschied im Heim nimmt sich Rita Szeibert eine Auszeit, geht wandern, schwimmen oder Bogen schießen. Nicht, um eine Erschütterung zu verarbeiten, sondern weil die beanspruchten Sinne Abwechslung brauchen. Der Hospiz-Dienst macht sie nicht traurig oder depressiv, im Gegenteil: „Ich bin noch fröhlicher geworden, achtsamer für die kleinen Dinge.“ Glücklich wirken am Ende die, die das Leben ausgekostet haben. Die nicht das Leben führten, das sie sollten, sondern das, das sie wollten.

Eine dieser lebensfrohen Persönlichkeiten ist für Frau Szeibert zum Vorbild geworden: „Die hat nichts anbrennen lassen. Nicht im Sinne von über die Strenge schlagen, sondern von kreativ sein, sie hat ihre Chancen genützt“. Einen Satz der Sterbenden hat sie verinnerlicht: Gefühle, darum gehe es im Leben. „Das sind Momente, in denen ich denke: Ja, so ist es“, sagt Rita Szeibert. Sie versucht, das zu beherzigen, sich nicht auf eine einzige Rolle reduzieren, sich nicht vereinnahmen zu lassen: „Eine einseitige Geschichte im Beruf kann mir ein vielfältiges Leben nicht ersetzen. Wenn ich alles auf eine Karte setze, geht mir eine andere verloren.“

Den Schrecken verloren

Bunte Farbgewitter an den Wänden, von Heimbewohnern in der Gestalttherapie gemalt, säumen im Keller den Weg zum Abschiedsraum. Darin ein Holzkreuz, Kerzen, ein Gebetbuch, ein Jesus-Bild und zwei Bahren, auf denen Verstorbene noch einige Stunden liegen, bevor sie abgeholt werden. Wenn es die Zeit zulasse, sagt Rita Szeibert, komme sie noch einmal hier runter, um von denen Abschied zu nehmen, an deren Seite sie bis zuletzt blieb. Was fühlt sie dann? „Das ist ein Ausatmen, ein letzter stiller Moment.“ Es sei nicht Traurigkeit, die sie dann empfinde, eher schon sei der Verlust eines eben noch Vertrauten spürbar. Der Tod, dieser große, furchteinflößende Unbekannte, ist ihr täglicher Begleiter geworden. Je häufiger sie ihn hat eintreten sehen, umso stärker ist die Gewissheit geworden, ihn nicht fürchten zu müssen: „Egal wie hart der Weg vorher war, wenn sie gestorben sind, haben sie alle ein entspanntes Gesicht.“

erschienen in: stern gesund leben

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.