August, 2012

Überleben in der DDR – 60 Jahre Neue Synagoge Erfurt

Mit einem Festgottesdienst am Vormittag und dem freitäglichen Schabattgottesdienst feierte die Jüdische Gemeinde in Erfurt am 31. August 2012 die Eröffnung ihrer Synagoge vor genau 60 Jahren.

Obwohl nur 15 Überlebende von mehr als tausend Juden nach dem 2. Weltkrieg zurück kamen, gab es bald Bedarf für ein Gotteshaus – durch den Zuzug hunderter Juden aus Breslau. Der erste und einzige Synagogenneubau zu DDR-Zeiten war Erfolg und Kompromiss zugleich – und schon kurz nach der Einweihung stand das Gebäude fast leer. Zum Jahreswechwsel 1952/53 flüchteten zwei Drittel der Juden aus der DDR aus Angst vor den stalinistischen Verfolgungen.

60 Jahre Neue Synagoge Erfurt (DLF SChalom)

60 Jahre Neue Synagoge Erfurt – MDR INFO

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