Oktober, 2013

Teures Wohnen – wird die Miete zum Armutsrisiko?

Wohnen wird immer teurer, auch in Ostdeutschland. Das bekommen besonders Geringverdiener und junge Familien zu spüren, einen Großteil ihres Einkommens müssen sie für die Miete aufbringen.

Immer kleinere Wohnungen für immer mehr Geld. Das Problem steigender Mietpreise hat den Osten Deutschlands längst erreicht. Hier haben viele Kommunen lange unterschätzt, dass Menschen auch neu zuziehen. Der soziale Wohnungsbau wurde vernachlässigt und anstatt neu zu bauen, wurden Subventionen vor allem für den Abriss eingesetzt. Besonders drastisch ist die Situation im thüringischen Jena. Hier liegen die Mieten höher als in vielen westdeutschen Städten, gleichzeitig ist das Durchschnittseinkommen geringer. Leidtragende sind Geringverdiener und junge Familien, die einen Großteil ihres Einkommens für Miete und Nebenkosten aufbringen müssen. Und so schlagen Sozialpolitiker und Experten Alarm. Denn gerade in den neuen Ländern erhöhen steigende Mieten das Armutsrisiko.

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