Im Rollstuhl auf der Flucht

Abdullah Zaror ist 17 Jahre alt als ihn auf einer Demonstration gegen das syrische Regime eine Kugel in den Rücken trifft. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Mit Hilfe seiner Familie und Freunde floh er über die Türkei und die Balkanroute bis nach Deutschland.

Die Filmaufnahmen dauern nur wenige Minuten, doch sie tragen den Schrecken des Krieges in sich. Verwackelte Aufnahmen, festgehalten auf einer Handykamera. Sie zeigen rennende Menschen, die ihre Hände in die Luft recken, schreien, sich immer wieder umdrehen. Schüsse fallen. Männer tragen einen schwerverletzten jungen Mann durch das Bild. Seine Unterschenkel hängen schlaff hinab, an seinem T-Shirt klebt Blut. Seine Augen – starr vor Schreck – blicken sich hilflos suchend um.

 

Ein Tag, der alles veränderte

Abdullah Zaror, 21, stoppt das Video. Er zeigt auf den verletzten Mann, „das bin ich.“ Die kurze Videoaufnahme zeigt den Tag im Leben des jungen Syrers, der alles veränderte. Fast vier Jahre ist das her. Zusammen mit Freunden ging er auf eine Demonstration im syrischen Aleppo. „Ich wünschte, ich wäre nicht dahin gegangen“, sagt er und……Zum Artikel

 

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