Gutes Regieren lernen – für Afghanistan

Die Lage in Afghanistan ist schwierig. Was 2014 nach Abzug der internationalen Truppen geschieht, ist ungewiss. Junge Afghanen wollen ihr Land aufbauen. Wie - das lernen sie an der Willy Brandt School in Erfurt.

Edris Arib muss lachen. „Erfurt ist definitiv nicht Berlin“, meint der Afghane und schmunzelt, das habe er auch schon feststellt. Der 27-Jährige studiert seit Oktober 2013 in der Thüringer Landeshauptstadt, doch seine erste Anlaufstelle in Deutschland war die Hauptstadt. Dort hat er einen Sprachkurs gemacht, fast ein halbes Jahr lang. Berlin hat ihm gut gefallen. Aber nun sei er eben hier, auch gut.

„Von Kabul nach Berlin zu gehen war noch ein wenig schwieriger“, schiebt er lächelnd hinterher. Edris Arib interessiert sich auch weniger für die deutsche Kunst und Kultur, die es in Berlin reichlich gibt und in der 200.000 Einwohner zählenden Stadt Erfurt nicht ganz so gehäuft. Der junge Afghane ist nach Thüringen gekommen, um gutes Regieren zu lernen, damit er in zwei Jahren seine Heimat mit aufbauen kann.

 

Afghanen an der Willy Brandt School

DLF – Afghanische Studenten in Thüringen

Deutsche Welle – Artikel

 

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