Das “Heilige Land” einmal anders – Beiträge aus Israel
Medial ist Israel fast ausschließlich auf das Thema “Nahostkonflikt” festgelegt. Dabei hat das Land viel mehr zu bieten – vor allem auf technologischem Gebiet.
Ob die Mailbox fürs Handy, der Messenger-Dienst ICQ oder der USB-Stick – alles Erfindungen aus Israel. Quer und anders zu denken, scheint dabei das Markenzeichen der Israelis. Während man in Deutschland noch über die Zukunftsfähigkeit des Elektromobils diskutierte und sich selbst die Hersteller der entsprechenden Batterien nur vorsichtig äußerten, stellte die Firma Better Place bereits Elektrozapfsäulen in Einkaufsparks auf und hatte ein umfassendes Konzept entworfen. Außerdem: traf ich unter anderem einen Kinderarzt, der eine Alternative zum Röntgen entwickelte – völlig strahlungsfrei und einen ehemaligen Theater- und Fernsehproduzenten, der heute in Herzliya in einem neuen Verfahren aus Holz wertvolle Industriezucker herstellt. Hier einige Beiträge der letzten Jahre:
Elektroautos von Better Place
„Elektroauto leicht gemacht“ – so könnte man das Konzept zusammenfassen, mit dem die Firma „Better Place“ in Israel dem Elektromobil zum Durchbruch verhelfen will. Dabei geht es weniger um das Auto selbst, als darum, dass das Auto trotz bestehender Schwachpunkte, wie lange Ladezeiten, kurze Reichweiten und hoher Preis, zur ernsthaften Alternative wird. Das Ganze soll so ähnlich wie ein Handyvertrag funktionieren.
Elektroautos leicht gemacht – Betterplace, Israel
Römische Ruinen und Hightech – Herzliya ist Leipzigs neue Partnerstadt
3.000 Kilometer Luftlinie von Leipzig entfernt, am israelischen Mittelmeerstrand liegt Herzliya. Die Stadt, die nach dem Gründer des Zionismus, Theodor Herzl, benannt ist, ist seit September 2011 die 14. Partnerstadt Leipzigs. Die Beziehungen zwischen beidne Städten begannen 2007. Da stand Moshe Dangot aus Herliya im Leipziger Rathaus. Er lebte als Kind einige Jahre in der Leipziger Coppistraße. Sein Onkel Aaron Adlersetin lebte bis zu seinem Lebensende in Leipzig und war Vorsitzender der israelitischen Kultusgemeinde Leipzig.
Röntgen ohne Strahlen – Deep Breeze
Der isrealische Kinderarzt Yigal Kushnir machte sich Sorgen um seine kleinen Patienten. Vor allem diejenigen mit Luftproblemen mussten ständig zum Röntgen. Kushnir suchte eine Alterntaive zu der hohen Strahlenbelastung – und entwicklete ein bildgebendes Verfahren, dass auch Körpervibrationen basiert. Zu den Erstanwendern gehörten auch deutsche Universitätskliniken. Nachdem das Produkt Marktreife hatte, zog sich Kushnir aus dem Unternehmen zurück.
Friedliche Koexistenz: Die Hand-in-Hand-Schule in Jerusalem
Beitrag fürs das Kinderradio FIGARINO über ein Projekt der Jerusalem Foundation. Hier lernen jüdische und arabische Kinder, die wowohl muslimischen als auch christlichen Glaubens sind, gemeinsam. Zum Grundkonzept gehört gehört es, dass im Unterricht hebräisch und arabisch gesprochen wird. Neben der Schule in Jerusalem gibt es noch eine Nordisrael.
























