Alpakas statt Armee

Das sächsische Schneeberg im Erzgebirge hat bereits hinter sich, was vielen Bundeswehrstandorten noch bevorsteht. Im März 2008 zogen hier die Gebirgsjäger ab.

Zurück blieb ein 33 Hektar großes Kasernengelände, in das der Bund in den Jahren nach der Wende knapp 70 Millionen Euro investierte.Trotzdem wurde der Standort nach einem Beschluss des Verteidigungsministeriums, damals noch unter der rot-grünen Koalition, dicht gemacht – mit weit reichenden Folgen für die Region. Bis heute, fast drei Jahre nach Schließung, versucht die Gemeinde den Verlust zu kompensieren – mit eher mäßigem Erfolg. Seit zwei Jahren nun gibt es wenigstens einen Investor, der das Gelände gekauft hat und versucht, Gewerbe anzusiedeln. Ronny Arnold hat die ehemalige Jägerkaserne in Schneeberg besucht und dabei auch einige exotische Neumieter angetroffen.

 

Die stillgelegte Jägerkaserne in Schneeberg

Dradio Kultur

Deutsche Welle

 

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